Wasserampel steht auf Grün. Bitte weiterhin sorgsam mit Wasser umgehen.

Die Wasserampel der SWK informiert frühzeitig über den Stand der Trinkwasserversorgung. Sie steht seit 8. Juli 2026 wieder auf Grün. Die Wasserabnahme, die in der Hitzeperiode mit über 30.000 m³ pro Tag auf Jahresspitzenniveau lag - und das bei großer Trockenheit - ist wieder zurückgegangen. Zudem gab es wieder Niederschläge.

Bachlauf im Pfälzer Wald (Bereich Hammertal, Moosalbe), klares Wassr fließt in einem niedrigen Bachlauf bei schönem Wetter durch den Sommerwald.

Niedrigere Temperaturen, mehr Niederschlag und Maßnahmen, die fruchten

Die Schüttung der Lauterspring-Quelle und das Grundwasser sind weiter auf stabilem Niveau. Die Wasseraufbereitung muss nicht mehr durchgängig auf Hochtouren laufen. Trotz der Entspannung bitten die SWK Stadtwerke Kaiserslautern weiter um sorgsamen Umgang mit Trinkwasser.

Lagen die Temperaturen vor Wochen noch auf Rekordniveau, ist die Situation nun durch  niedrigere Werte spürbar entspannt. „Einen ganz entscheidenden Beitrag haben unsere Kunden geleistet, indem sie sparsam mit Wasser umgegangen sind“, betont Michael Beine (SWK-Abteilungsleiter Technischer Service / Rohrmedien). „Herzlichen Dank an alle, die unserer Bitte nachgekommen sind. Das hat sich wesentlich bemerkbar gemacht.“ Überdies trugen die Schulferien in Rheinland-Pfalz zur Besserung bei, da ein Teil der Lautrer nun in Urlaub ist. Inzwischen gab es auch wieder einige Niederschläge, wenngleich diese immer noch unter den Durschnittswerten liegen.

Pfälzerwald als Pluspunkt in der Region!

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Der Pfälzerwald mit der Lauterspring-Quelle und seinen 23 Grundwassertiefbrunnen liefert immer noch zuverlässig Wasser. Insgesamt fördert die SWK mit den eigenen Wassergewinnungsanlagen jährlich rund 7,5 Millionen Kubikmeter aus dem Grundwasser.

Der Grundwasserstand ist rotz der trockenen Phasen im Frühling und im Juni noch auf einem zufriedenstellenden Niveau. Waldböden können sehr gut Wasser speichern, während der Baumbestand den Boden beschattet. Der Pfälzerwald ist eines der größten Grundwasservorkommen in Rheinland-Pfalz. Davon profitiert die ganze Region. Der poröse Buntsandstein lässt Niederschläge schnell versickern. Das gefilterte Wasser sammelt sich dann in großen unterirdischen Speichern. Kaiserslautern ist bekannt für das weiche und kalkarme Wasser (Härtegrad 1). Die Wasserqualität in der Region ist hervorragend.

Weitere effektive Maßnahmen zum Wassersparen finden Sie HIER 

Pfälzerwald als Pluspunkt in der Region!

„Auch, wenn die grüne Wasserampel die Lage wieder entspannt und wir einige Empfehlungen zum Wassersparen anpassen konnten - bitte gehen Sie grundsätzlich immer sorgsam mit Trinkwasser um“, appelliert Michael Beine an die Menschen in der Region. „Wasser ist eine wertvolle Ressource. Wir bemerken auch hier in der Pfalz zunehmend die Auswirkungen des Klimawandels. Das hat nichts mit Wetter oder vereinzelten heißen Sommertagen zu tun. Es handelt sich um langfristige Entwicklungen mit stetig steigenden Durchschnittstemperaturen und weniger Niederschlägen. Nur durch den sorgsamen Umgang mit Wasser halten wir unsere Versorgung dauerhaft stabil. Bitte unterstützen Sie uns dabei!“

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Rückblick auf die Niederschläge - Lauterspring als Indikator 

Wir haben stets die Menge der Niederschläge und daraus resultierend die Schüttung der Quelle, wie die der Lauterspring im Auge.

2024 wurde überdurchschnittlich viel Niederschlag registriert. 2025 schloss allerdings wieder an die trockenen Jahre davor an. Zum Jahresbeginn 2026 regnete es zwar etwas mehr, als in den Vorjahren, allerdings war der Frühling und vor allem der Sommer sehr trocken und heiß.

  • 2024 war ein intensives Regenjahr, welches die Grundwasserneubildung positiv anregte. Kaiserslautern blickt 2024 auf 941 l/qm Niederschlag zurück.
  • 2025 gab es nur rund 683 l/qm Niederschlag. Der  Winter war unterdurchschnittlich. Das Frühjahr war sogar eines der trockensten seit Messbeginn. Der Sommer war ebenso unterdurchschnittlich und auch zum Jahresende gab es weniger Niederschlag als im Mittel.
  • 2026 zeigte im Januar durchschittliche Niederschläge, während der Februar ein gutes Stück über dem langjährigen Mittel lag.  März und Mai lagen wir mit je 62% der Niederschlagsmenge deutlich unter dem langjährigen Mittel. Im trockenen April regnetes es im Vergleich sogar nur 23% der Menge der Vorjahe. Der Sommer war unter der Hitzeglocke überdurchschnittlich trocken.
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Die Werte der Lauterspring in der Übersicht

Die Niederschläge wirken sich auf den Durchlauffluss der Quelle und den Wasserstand der 23 Tiefbrunnen in und um Kaiserslautern aus. Mit ca. 3 Monaten Verzögerung zum Regen, regiert die Quelle mit ihren Schüttungen. Sehen Sie nachfolgend die Entwicklung der Wassermenge (In Litern pro Sekunde) der Lauterspring:

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Während die Quelle 2024 eine  hohe Schüttung aufwies (Spitzenwert im Juli 2024 102,7 l/s), nahm diese seit dem Frühsommer des Jahres 2025 wieder ab - insbesondere in der zweiten Jahreshälfte nach dem trockenen Frühjahr und dem unterdurchschnittlichen Sommer. Im Dezember erreichten wir den bisherigen Jahrestiefstwert von 47,7 l/s. Ein Jahressschnitt von 66,2 l ließ die Wasserampel auf grün stehen. 

2026 weist im Vergleich zu den Vergleichszeiträumen in den Vorjahrendeutlich niedrigere Werte auf, was auf das recht trockene Jahresende 2025 und den extremm trockenen Sommer 2026 zurückzuführen ist. 

Gemeinsam für die Region - vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Wir werden Sie über den Stand der Wasserampel weiterhin auf vielen Wegen informieren. Besonders dann, wenn sich die Ampelphasen verändern. Im SWK-Blog informieren wir Sie kontinuierlich über die aktuelle Lage. Außerdem erhalten Sie Informationen in unseren Social-Media-Kanälen und gegebenenfalls auch in der Tagespresse oder im Radio.

Seien Sie bitte aufmerksam bei Ihrem Wasserverbrauch. So leisten Sie nicht nur in Trockenphasen sondern auch bei grüner Wasserampel einen wertvollen Beitrag für die sichere Wasserversorgung in unserer Region.

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