Sorgsamer Umgang mit der Ressource Wasser

Der Juni 2026 ist außergewöhnlich heiß und trocken. Mehrere aufeinanderfolgende Tage mit Werten von bis zu 35 - 40 Grad führten zur längsten und intensivsten Hitzewelle, die je in einem Juni gemessen wurde. Bitte gehen Sie unbedingt schonend mit der Ressource Wasser um - wir geben Ihnen wertvolle Tipps.

Abgebildet ist eine nach oben geöffnete Hand, die in einen Wasserstrahl gehalten wird.

Wasser stark nachgefragt – Spitzenabnahme erreicht

Die Wasserampel der SWK informiert frühzeitig über den Stand der Trinkwasserversorgung. Aktuell steht die Wasserampel auf Gelb. Der Niederschlagsmangel aus dem April, Mai und vor allem Juni macht sich zwar erst zwei bis drei Monate später mit Versatz bemerkbar. Allerdings erfolgte durch die große Hitze am 25. Juni 2026 in Kaiserslautern die bisherige Jahresspitzenabnahme mit ca. 30.000m³ Wasser. Diese Spitzenabnahme beschreibt etwa die Grenze für die stabile Wasserversorgung die Stadt. 

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Brunnenhaus mit Brunnen

Es ist zwar davon auszugehen, dass die Menge in den Schulferien moderat zurückgehen wird. Die Erfahrungswerte aus den Vorjahren zeigen, dass mit dem Ferienbeginn üblicherweise etwa 10 % weniger Wasser verbraucht wird, da ein Teil der Lautrer unterwegs ist in den Urlaub. Die anhaltende Hitzewelle lässt jedoch weitere Verbrauchsspitzen erwarten, weshalb die SWK um sparsamen Umgang mit Trinkwasser bitten.

Den aktuellen Stand der Wasserampel finden Sie jederzeit hier im Blog oder unter link.swk-kl.de/wasserampel

Sorgsamer Umgang mit Wasser ist Pflicht

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Heiße Sommer wie diese und die generelle Entwicklung des Klimas stellen unsere Wasserversorgung vor eine große Herausforderung.

Wir sind gewohnt, dass stets sauberes Trinkwasser aus unseren Leitungen kommt. Dieser Sommer zeigt uns schon früh und eindrücklich, was es bedeutet, wenn die Wasserreserven sich dem Ende neigen: Trockene Pflanzen in den Gärten, Flüsse führen wenig Wasser und Wald- und Vegetationsbrände sind ständige Begleiter in den Nachrichten.

Damit wir die Wasserversorgung langfristig und zuverlässig sicherstellen können, müssen wir alle mit einem unserer wichtigsten Güter, dem Trinkwasser, sparsam umgehen.

Wichtige Tipps zum Wassersparen

  • Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern so oft wie möglich Sparprogramme nutzen, auch wenn diese längere Zeit in Anspruch nehmen
  • Gemüse und Salat nicht unter fließendem Wasser waschen, sondern in einer Schüssel. Das verschmutzte Wasser können Sie anschließend zum Blumengießen verwenden.
  • Gießen Sie Pflanzen im Garten morgens möglichst vor Sonnenaufgang oder abends nach Sonnenuntergang, um die Verdunstung von Wasser zu reduzieren.
  • Nutzen Sie besser Gartenschläuche die nahe an den Pflanzen liegen (Beispiel: Tröpfchenbewässerung) statt Sprinkler. Grundsätzlich sollten Sie abzuwägen, ob Sie Rasenflächen unbedingt bewässern müssen.
  • Mähen Sie den Rasen nicht zu kurz und weniger häufig: Ein längerer Rasen hält die Feuchtigkeit besser.
  • Sammeln Sie Regenwasser für die Bewässerung des Gartens.
  • Achten Sie bei der Bepflanzung auf trockenresistente Pflanzen mit niedrigerem Wasserbedarf.
  • Tauschen Sie tropfende Wasserhähne direkt aus. Tropft ein Hahn alle zwei Sekunden, laufen pro Jahr ca. 800 Liter Wasser ungenutzt in den Abfluss
  • Nutzen Sie die klassischen Spartipps, wie z. B. beim Zähneputzen kein Wasser laufen lassen, Wasch- und Spülmaschinen immer gut füllen, Duschen statt Baden etc. Die Befüllung einer Badewanne benötigt etwa 170 Liter Wasser, eine fünfminütige Dusche nur rund 70 Liter.
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Moderne Armaturen und Spülkästen helfen beim Wasser- und Energiesparen

  • Die Umrüstung auf einen Sparspülkasten verringert die Menge auf 6 Liter, statt 9-12 Liter. Mit der Spartechnik eines modernen Spülkastens, können Sie pro Jahr bis zu 10.000 Liter Trinkwasser einsparen (Quelle: ASEW)
  • Einhandmischer sind in der Regel sparender als Zwei-Griff-Armaturen. Mit einem Einhandmischer kann die gewünschte Wassermenge und -temperatur mit einem Griff reguliert werden.
  • Wassersparende Armaturen in Küche, Toilette und Bad können den Wasserverbrauch um bis zu 50 % reduzieren.

Immer mehr Gartenpools sorgen für erhöhten Wasserverbrauch

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Ob eingebauter Pool oder Aufstellpool - die Vorliebe für Gartenpools wächst. Das stellt allerdings auch Herausforderungen an die Wasserversorgung und erhöht den Wasserverbrauch im Sommer massiv: Ein durchschnittlicher Aufstellpool von 3,60 Metern Durchmesser umfasst ein Volumen von 6.500 Litern. Dies entspricht dem 52-fachen des Tagesbedarfs einer Person.

Um das Versorgungssystem zu entlasten, sollten Sie an heißen Tagen den Pool nicht zu den Hauptverbrauchszeiten am Vormittag oder frühen Abend befüllen. Befüllen Sie den Pool zudem erst nach Sonnenuntergang und decken Sie ihn möglichst ab. Das verringert die Verdunstung.

Bitte beachten Sie, dass Sie bei gelber oder roter Wasserampel keine Pools befüllen.

Gemeinsam für die Region - bitte unterstützen Sie uns!

Seien Sie bitte sorgsam bei Ihrem Wasserverbrauch. So leisten Sie auch bei grüner Wasserampel einen wertvollen Beitrag für die sichere und nachhaltige Wasserversorgung in unserer Region.

Über den Stand der Wasserampel werden wir Sie stetig auf vielen Wegen informieren. Besonders dann, wenn sich die Ampelphasen verändern. Im SWK-Blog informieren wir Sie kontinuierlich über die aktuelle Lage. Außerdem erhalten Sie Informationen in unseren Social-Media-Kanälen und gegebenenfalls auch in der Tagespresse oder im Radio.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe! 

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